100 Jahre! Gesundheit im Alter mit asiatischer Heilpflanze

Alfred A. ist top­fit und mit sei­nen 100 Jah­ren ein Bei­spiel für Gesund­heit im Alter. Sohn Mike und er selbst sind über­zeugt, dass dies auch auf den Roten Gin­seng zurück­zu­füh­ren ist, den der Seni­or schon bei­na­he sein hal­bes Leben lang ein­nimmt. Der Heil­pflan­ze wird nach­ge­sagt, Kör­per und Geist zu stärken.

Roter Ginseng als täglicher Begleiter

Ein­mal in der Woche putzt Alfred das Trep­pen­haus, fegt den Hof und vor dem gemein­sa­men Wohn­haus. Wenn Sohn Mike (59) die­se Haus­ar­beit sei­nes Vaters ein­mal wie­der hin­ter­fragt, reagiert der empört: „Nimm mir das nicht weg!“ Alfred ist über­zeugt davon, dass es neben sei­nem täg­li­chen natür­li­chen Stär­kungs­mit­tel die­se Akti­vi­tät ist, die ihn kör­per­lich noch immer agil sein lässt. „Ich will mei­ne Arbeit behal­ten, solang ich kann. Auch in der Woh­nung. Ich habe momen­tan kei­ne Hil­fe, ich brauch auch kei­ne. Man muss jung blei­ben, in Bewe­gung. Das macht Freude!“

Lebensfreude, Spaß und Aktivitäten

Auch die Früh­jahrs­ar­bei­ten im Gar­ten über­nimmt der immer lächeln­de 100Jährige mit abso­lu­ter Selbst­ver­ständ­lich­keit. Auf kei­nen Fall will er sich die­se Momen­te neh­men las­sen. Auf sie freut er sich schon am Vor­tag, wie er ver­rät: „Erde durch­sie­ben und so, das mach ich alles. Ich hab‘ ja Zeit.“ Und genau die­se Zeit muss man fül­len mit Din­gen, die einem wert sind. Das scheint Alfreds Mot­to zu sein. Schon immer hat er in sei­nem Leben das getan, was ihm rich­tig erschien, unab­hän­gig von offi­zi­el­len Instan­zen oder der Mei­nung ande­rer. Er hat den zwei­ten Welt­krieg über­lebt, hat davor bei Krupp bear­bei­tet, danach als Post­be­am­ter. Als er in ame­ri­ka­ni­sche Gefan­gen­schaft geriet, konn­te er bei Ham­burg mit einem Kame­ra­den zusam­men vom Trans­port­wa­gen sprin­gen und in der Men­schen­men­ge ver­schwin­den, die sich schüt­zend um die bei­den sam­mel­te. In der Nacht ver­steck­te Alfred sich, lös­te bei der Gele­gen­heit von den Ame­ri­ka­nern beschlag­nahm­te und ver­täu­te Boo­te und schob sie übers Was­ser wie­der den ein­hei­mi­schen „Leut­chen“ zu. Angst, so hat es den Ein­druck, kann­te Alfred schon als jun­ger Mann nicht. Gele­gen­hei­ten für Spaß und Freu­de sah und sieht er im Leben über­all: Für den Erhalt der Gesund­heit im Alter sicher­lich kei­ne schlech­ten Eigenschaften.Singen und Roter Ginseng halten Alfred auch mit 100 Jahren noch fit

„Man soll sich nie hängenlassen.“

Seit bei­na­he 15 Jah­ren wohnt Alfred in Köln und im glei­chen Haus wie sein Sohn, aller­dings in einer eige­nen Woh­nung. Zum täg­li­chen Mit­tag­essen tref­fen sie sich, Früh­stück und Abend­essen berei­tet er sich allein zu. „Weil wir bei­de unter­schied­li­che Rhyth­men haben,“ sagt Sohn Mike. Dass kurz nach dem Tod sei­ner Mut­ter eine Woh­nung dort frei wur­de, sehen bei­de als gro­ßes Glück an. Das Grab sei­ner Ehe­frau pflegt Alfred natür­lich selbst. Dafür nimmt er auch aus­nahms­wei­se den Rol­la­tor, den er bei so viel Gesund­heit im Alter sonst nicht benö­tigt. Denn in des­sen Taschen passt alles hin­ein, was er für die Grab­pfle­ge so braucht. „Man muss ja beschäf­tigt sein,“ sagt er. „Man soll sich nie hän­gen­las­sen“. Dar­um bringt er auch das Leer­gut und die Pfand­fla­schen für bei­de Haus­hal­te weg. Zu Beginn der Coro­na-Kri­se fehl­te es ihm, nach drau­ßen und in den Super­markt gehen zu dür­fen. Doch inzwi­schen ist er geimpft und darf mit Hand­schu­hen und Mas­ke wie­der los. Beson­ders glück­lich ist er über sei­nen Umzug nach Köln in der von ihm gelieb­ten Kar­ne­vals­zeit. Wenn er in den letz­ten Jah­ren am Stra­ßen­rand stand und die Kin­der­zü­ge erwar­te­te, kamen die Kin­der zu ihm gelau­fen und steck­ten ihm die Taschen voll mit Süßig­kei­ten. Alfred sagt: „Da hab‘ ich so viel gehabt, dass ich zum Alten­heim gefah­ren bin und hab‘ da die Sachen ver­teilt,“ strahlt er. „Das war eine schö­ne Zeit!“

Weniger Medikamente dank Ginseng

Seit 40 Jah­ren nimmt Alfred nun schon täg­lich Kap­seln ein, die ein Pul­ver aus rei­nem korea­ni­schem Roten Gin­seng ent­hal­ten. Auf die Idee, die­ses Natur­heil­mit­tel mit Jahr­tau­sen­de lan­ger Tra­di­ti­on zu nut­zen, kam Sohn Mike. „Er hat­te mit knapp Sech­zig einen Hirn­schlag,“ erin­nert er sich. „Da weiß ich noch, wie er da im Gar­ten saß und sehr lethar­gisch war. Aber der Gar­ten hat ihn wie­der auf­ge­baut.“ Der Hirn­schlag war ein Weck­ruf. Damals leb­te Alfreds Frau noch. Sie mach­te sich nach der Erkran­kung ihres Man­nes dar­auf gefasst, dass sich bei ihm Demenz, Alz­hei­mer oder ähn­li­ches ein­stel­len wür­de. Mike woll­te das so nicht ste­hen­las­sen: „Ich hab‘ ihn immer gefor­dert, auch in Gesprä­chen.“ Als er damals von der tra­di­tio­nel­len asia­ti­schen Heil­pflan­ze, dem Panax Gin­seng, erfuhr, zöger­te er nicht lan­ge und besorg­te die Kap­seln. Schnell bemerk­ten bei­de, dass Alfred nicht mehr krank wur­de, kei­ne Erkäl­tun­gen bekam und Stück für Stück zwei Drit­tel sei­ner Pil­len und Tablet­ten abset­zen konn­te, alles in Abstim­mung mit sei­ner Ärz­tin. Blut­ver­dün­ner braucht er nicht mehr, er nimmt noch etwas für sei­nen Herz­schritt­ma­cher und die Pro­sta­ta. Die ande­ren Medi­ka­men­te hat der Gin­seng auf natür­li­che Wei­se ersetzt oder unnö­tig gemacht.

Wie wird man glücklich 100 Jahre alt?

Alfred blickt auch nach einem Jahr­hun­dert Lebens­zeit immer noch nach vorn. Den­noch erzählt er ger­ne von frü­her, beson­ders vom Chor. Er war Tenor, hat diver­se Chö­re mit­ge­grün­det, war Mit­glied in inter­na­tio­na­len Chö­ren, auf gro­ßen Kon­zert­rei­sen unter­wegs und wirk­te noch mit über 90 in dem Film­pro­jekt Das Lied des Lebens mit. Wird er gefragt, wie man glück­lich alt wird und sich auch die Gesund­heit im Alter erhält, lau­tet sei­ne Ant­wort: „Durch Sin­gen.“ Tat­säch­lich ist das Sin­gen im Chor nach­ge­wie­sen för­der­lich für die Ent­wick­lung der Lun­ge, es for­dert das Gehirn, schüt­tet Endor­phi­ne aus. Bei in Ein­klang sin­gen­den Chor­mit­glie­dern konn­te fest­ge­stellt wer­den, dass sogar ihr Herz­schlag sich synchronisiert.

Grippe? Nicht mit Rotem Ginseng.

Alfred singt inzwi­schen nur noch zu beson­de­ren Anläs­sen. An sei­nem 100. Geburts­tag zum Bei­spiel gab er zusam­men mit einer Pia­nis­tin ein Ständ­chen für sei­ne Gäs­te. Beim Gin­seng wird er selbst­ver­ständ­lich blei­ben. Kürz­lich erst hat er sei­ne 80jährige Freun­din Hel­ga von des­sen Wirk­sam­keit über­zeugt. Auch sie wird ihre Gesund­heit jetzt mit der asia­ti­schen Heil­pflan­ze unter­stüt­zen. Mike hat aus der Beob­ach­tung sei­nes Vaters schon vor Zwan­zig Jah­ren auch für sich selbst ent­schie­den, täg­lich Gin­seng ein­zu­neh­men. Bis­her kommt auch er damit gesund durch jede Grip­pe­sai­son und fühlt sich fit. Und doch ist es sein 100jähriger Vater, der regel­mä­ßig die Geschirr­spül­ma­schi­ne aus­räumt und sich beim Bücken nach den Tel­lern nicht ein­mal den Rücken hält.

Bild­nach­weis
• Nico­le Banik
wei­te­re Infos
Wiki­pe­dia: Ginseng

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